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Aus für die Formentera Zeitung | Spektakulärer Suizid

von Uwe (11.05.2000)





Als ich am Montag vom Aus für die Formentera-Zeitung erfuhr, rief ich umgehend Lothar Groß, den Herausgeber dieser kleinen, zuletzt immerhin 24 Seiten starken Insellektüre, an. Es ist besiegelt, Lothar suchte seit langem schon einen geeigneten Nachfolger, es gab auch einige Interessenten, aber letztendlich sind sie alle abgesprungen. Vielleicht war es auch die hohe Summe, die er für Druckerei, Falzmaschine, Computerausrüstung etc. forderte (da fielen bei mir die Schranken). Wie dem auch sei, das Thema ist durch, wir müssen ohne die Formentera-Zeitung auskommen. Nach sechs Jahren geht Lothar zurück nach Deutschland, persönliche Gründe (der Tod seines Bruders im letzten Jahr) hatten ihn dazu veranlasst.



Meine standardmäßige Frage, wenn ich mit Formentera telefoniere: "Was gibt's Neues?". Lothar erwähnte den Dünenschutz am Migjorn und erzählte mir dann vom spektakulären Ende eines deutschen Aussteigers. Karl Heinz Ladwig, den alle nur Carlos nannten, verbrannte sich am 24. März dieses Jahres mitsamt seinem vor dem Sandstrand auf Reede liegenden Seegelboot vorm Rocca Bella im Alter von 45 Jahren. Ich kannte Carlos nicht und bat Lothar deshalb um Infos. Am Abend knatterte dann das Fax von der Insel bei mir rein. In der Formentera-Zeitung 8/98 vom 28. Juni 1998 war Carlos Thema des Leitartikels: "Der Aussteiger", nachzulesen auf der Stories-Seite der fonda.de.

  • "Premiere und erneutes Ende der Formentera Zeitung"


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