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Franz Bentons Hommage an Formentera

von Uwe (04.02.2006)





Als ich in den Anfangsjahren der fonda.de nach euren ganz speziellen Formentera-Songs fragte, wurden Klassiker wie Pink Floyds "Whish You Were Here" und "Hotel California" von den Eagles genannt, aber auch Songs, die die Insel zum Thema haben - so zum Beispiel Franz Benton und sein wunderbares "Formentera '69".

Im Spätherbst vergangenen Jahres erreichte mich ein Brief, persönlich verfasst von ihm, von Franz Benton. Er hatte die fonda.de entdeckt und sich
über die Verlinkung zu seiner Homepage gefreut (fonda.de-Links). Und dass er vor kurzem ein neues, sein nunmehr zehntes Album veröffentlicht hätte, das Formentera gewidmet sei. Darauf ist wieder ein Insel-Song, und nach ihm wurde auch das Album benannt: "To The Queen Of The Islands". Und so kam eins zum anderen. Wir telefonierten, er erzählte mir von seiner langen Liebe zur Insel und dass er Ende der Sechziger (darum "Formentera '69") zum ersten Mal auf Formentera war. Sein Album ist eine einzige Hommage an Formentera, sowohl im Booklet als auch im hübschen Digipack der CD gibt's zahlreiche Fotos der Insel, größtenteils von Benton selbst geschossen. Auch die Joven Dolores, die die neuen Leser dieser Seite wohl gar nicht mehr kennen, wird entsprechend gewürdigt.


Drei handsignierte CDs zu gewinnen
Für drei fonda.de-Leser wird Franz Benton sein neues Album "To The Queen Of The Islands" signieren. Die Gewinner sind:

  • Maria Ciliberti aus Bielefeld
  • Arno Hummels aus Mönchengladbach
  • Maike Schill aus Bremen

  • Die CDs werden am Abend des 16. Februar von Franz Benton in der Neuen Welt in Ingolstadt signiert und gehen tags darauf auf die Reise. Herzlichen Glückwunsch!

    Seit seinem 1986 erschienenen Debutalbum "Talking To A Wall" hat der in München lebende Musiker seinen festen Platz in der deutschen Musikszene. Er tourte mit Eric Clapton, Chris de Burgh und Tina Turner. Mitte der Siebziger zog ihn das ausgeprägte Bedürfnis nach Unabhängigkeit in die Abgeschiedenheit der Berge Andalusiens, wo er sich ein Haus baute und ein Feld bestellte, um vollkommen autonom zu leben. Erst ein Erdrutsch begrub nach vier Jahren den Traum vom Selbstversorger und brachte ihn zurück zur Musik. Es folgten drei Jahre in Los Angeles, Konzerte in den berühmten Hollywood-Clubs Roxy, Whiskey und Troubadour. Zurück in Deutschland, landete er 1987 mit "Promises" aus dem gleichnamigen Album seinen ersten Radiohit. Eine neue Version seines größten Hits gibt's übrigens auch auf seinem neuen Album.

    Doch erst seit seinem Produzentendebut auf seinem dritten Album "Carry On" definierte sich deutlich die Eigenständigkeit, die jenseits aller schnellebigen Trends seine Musik auszeichnet. Er ist der klassische Songwriter und nimmt die für Popmusik ungewohnten Instrumente wie Harfe, Oboe, Cello, Akkordeon und Mandoline zu Hilfe.

    Von 1986 bis 2006 also spannt sich die Karriere von Benton mittlerweile, und derzeit tourt er durch Deutschland. Am Donnerstag, 16. Februar 2006, gastiert er quasi vor meiner Haustür, in der Kleinkunstbühne Neue Welt (die ist wirklich nur eine Minute von meiner Wohnung entfernt). Dort werden wir uns treffen, und ich werde mich mit ihm natürlich in erster Linie über seine Liebe zu jener kleinen Insel, die auch uns allen so am Herzen liegt, unterhalten. Ein Artikel hier auf der fonda.de folgt.

  • Offizielle Website von Franz Benton
  • Hörproben aus "Queen Of The Islands"
  • Online-Shop Franz Benton

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