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Hospital de Formentera - am Montag geht's los

von Uwe (27.01.2007)





Gestern und heute gab es die Möglichkeit für die Bewohner Formenteras, von 16.00 bis 20.00 Uhr das neue Krankenhaus in der zeit von 16.00 - 20.00 uhr unter Führung des Hospital-Direktors Dr. Isidoro Costa (Sohn von "Casa Paya" in San Francisco, Bruder des ehemaligen Bürgermeisters Juanma Costa sowie von Vincente Costa - Motorent Pujols) zu besichtigen. Hierfür musste man sich gestern und heute unter der Telefonnummer 971-321275 anmelden.

Foto vom 25. Januar 2007 (Foto: Pepe Nüesch).
Ein Großteil der hier ansässigen Ausländer, welche von Oktober bis Juni die Schulbank für Castellano oder/und Catalan drücken, nahmen zusammen mit ihrer Profesora M. Dolores Estamarg an einer dieser Führungen teil. Isidoro Costa leitete die Führung persönlich und erklärte ausführlich das neue Gebäude mit all seinen Abteilunge und beantwortete geduldig und freundlich viele Fragen, die ihm vor allem die Ausländer stellten.

Beeindruckt waren die Besucher nicht nur vom modernen und funktionellen Gebäude, von welchem man einen herrlichen Blick über den Estany Pudent bis hin nach Ibiza hat, sondern auch von der Inneneinrichtung mit hochmoderner medizinischer Technik. Das Hospital de Formentera wird am Montag, dem 29. Januar 2007, eröffnet. Wie dem "Diaro de Ibiza" von heute zu entnehmen ist, fehlen lediglich noch drei von insgesamt Spezialisten. Nach Aussage von Isidoro Costa werden insgesamt rund 125 Personen fest angestellt sein.

Von Pepe Nüesch, Formentera

  • Aus dem Forum: "Polit-Ränkespiele ums Hospital"

    Akkku übersetzte im Forum den Artikel des "Diario":

    Dr. Isidoro Costa (Foto: Pepe Nüesch)
    Die Bewohner Formenteras nutzen die Woche der offenen Tür, um sich das neue Krankenhausgebäude anzuschauen. Auf Führungen können sich die Formenterenser die Austattung der neuen medizinischen Einrichtung ansehen.

    Auf 3400 m² wird die Einrichtung in Zukunft in den Sommermonaten 35.000 Patienten sowie einen festen Patientenstamm von 7000 Hilfe bieten können.

    Der Haupteingang hat zwei Zugänge: Einen für Notfälle und einen für die Allgemeinheit. Danach schließt sich ein Wartebereich mit Service-Schalter/Anmeldung an. Vom Wartebereich gehen zwei Flure ab, an denen die Sprechzimmer der Ärzte liegen. Dann folgt die Hospital-Zone mit dem Wehensaal/Kreissaal für Gebärende und dem OP mit aseptischer Schleuse für medizinisches Personal und Patienten. Danach kommt der Notfallbereich mit Zimmern zur Beobachtung und „Einlieferung“, an den sich eine Zone mit Sprechzimmern und der Kinderstation anschließt. Daran angeschlossen ist das Labor, der Röntgenbereich und die Dialyse-Station. Dann folgen Verwaltungsräume, Hausmeistereinrichtungen und Pausenräume und Ruhezonen für das Personal.

    Die Mehrheit der bisherigen Besucher war neugierig auf den Kreisssaal und den OP



    Nachtrag von Pepe

    Am Montag, 12. Februar 2007, fand die offizielle Einweihung des "Hospital de Formentera" statt, zu welcher der Präsident der Balearenregierung - Juama Matas, sowie der Präsident des Consell, Pere Palau, nach Formentera kamen, aber auch Formenteras Bürgermeister Isidoro Torres. Matas betonte in seiner Rede ausdrücklich, dass der Bau des Hospitals de Formentera der Verdienst aller sei und das Resultat eines Konsens und einer Zusammenarbeit aller Institutionen wäre. Er bat ausdrücklich, jegliche parteilichen Machtkämpfe zu unterlassen, weil alle und vor allem die Bürger Formenteras von dem neuen Hospital de Formentera profitieren würden. Unter der Führung und mit den Erklärrungen des Direktors des neuen Krankenhauses, Isidoro Costa, fand dann die Besichtigung statt.

    Hier einige Auesserungen hierzu:

    Jauma Matas (Präsident der Balearenregierung):
    "Mit dem Hospital de Formentera gibt es ein Vorher und ein Nachher in der medizinischen Betreuung. Die zukünftigen Bewohner können hier geboren werden".

    Pere Palau (Präsident des Consell):
    Wir haben ein Hospital, welches Realität ist, und mit welchem wir heute einen historischen Akt schaffen. Nun ist es nicht mehr nötig, sich an die Not zu erinnern, unter welcher die Formenterenser litten.

    Isidoro Torres (Bürgermeister):
    Es ist das erreicht worden, was vor ein paar Jahren noch unmöglich erschien. Jegliche andere Notwendigkeit wird in Zukunft keinen Widerstand mehr erdulden müssen. Es zählt nur die Einigkeit in der Stunde der Entscheidung.

  • Meinungen zur Eröffnung im Forum
  • Erstes Formentera-Baby im neuen Krankenhaus
  • Weiterhin unzureichende ärztliche Versorgung (Juni 2007)





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